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Aug 25 2011

Klimaschutzkonzept Raiffeisen Region

Im letzten Jahr wurde das Klimaschutzkonzept Raiffeisenregion vorgestellt. Als ein Ergebnis wird die VG Flammersfeld einen Kilmaschutzmanager einstellen. Die Ergebnispräsentation und die Einzelberichte finden Sie untenstehend. Mit der neuen Landesregierung erhoffen wir uns eine Umstellung auf dezentrale Energie-versorgung und eine kräftige Unterstützung bei der energetischen Sanierung bestehender Gebäude. Nicht (mehr) benötigte Energie ist immer noch die beste CO2 Einsparung.

Wolfgang Conzendorf

Klimaschutzkonzept Raiffeisenregion (Quelle: EAM-web.de, Energieagentur Mittelrhein)

Am 20. November 2010 wurde im Kaplan-Dasbach-Haus in Horhausen die Ergebnisse des Klimaschutzkonzeptes für die Raiffeisen-Region präsentiert.

Mehr als 100 Zuschauer erlebten die Präsentation der Ergebnisse des Kliamschutzkonzepts “Raiffeisen-Region”.
Klimaschutzberater Jan Altstädter präsentierte Zahlen und Erkenntnisse über die Energievebräuche der Bereiche
Wohnen, Gewerbe/Industrie und Öffentliche Einrichtungen.

Die Kernaussagen sind:

- Der Wohnbereich ist für 56% allen Energieverbrauchs verantwortlich.

- Allein die Nutzung aller geeigneter Dachflächen mit Solarzellen kann den Stromverbrauch der Haushalte in der Summe decken.

- Bis 2030 kann die Raiffeisen-Region mit einem ehrgeizigen Programm die CO2-EMissionen um rund 89% verringern. Bis 2040 scheinen 100% Reduktion erreichbar.

- Energieeffizienz macht rund 71% der Reduktion des Verbrauchs aus, Erneuerbare Energien 29%.

- Bei zügigem Ausbau können Erneuerbare Energien ab spätestens 2020 zu einer Stabilisierung der Energiepreise beitragen.

- Im Jahr 2030 können in der Raiffeisen-Region rund 1.000 neue Arbeitsplätze allein im Sektor Erneuerbar Energien entstehen.

- Durch die regionale Wertschöpfung im Energiebereich können 2030 rund 51 mio. Euro in der Region verbleiben, die aktuell noch für Energieimporte abfließen.

- Für die Modernisierung der Gebäudebestände werden rund 950 handwerkliche und planerische Fachkräfte benötigt. Das sind rund 150 mehr als aktuell in den benötigten Bereichen tätig sind.

- Eine Potenzialstudie “Straßenbeleuchtung” zeigt, dass eine Umrüstung auf LED-Leuchtmittel sich teilweise innerhalb von 5 Jahren amortisiert. Hier ist zeitnahes Handeln gefragt!

- Die Entwicklung eines auf kommunale Belange zielendes CO2-Bilanzierungsprogramm ist notwendig. Erste Schritte sind bereits erfolgt

- Abschlusspräsentation

Berichte

- Gesamtbericht Klimaschutzkonzept Raiffeisenregion

- Teilkonzept: “Potenzialabschätzung zur Steigerung der Energieeffizienz
in Unternehmen in der Raiffeisen-Region

- Teilkonzept: „Potenzialanalyse Erneuerbare Energien in der
Raiffeisen-Region“

- Teilkonzept: „Energieeffizienzsteigerung der Straßenbeleuchtung in
der   Raiffeisen-Region“

- Teilkonzept: „Regionale Wertschöpfung durch Klimaschutzmaßnahmen“

Aug 24 2011

Aus dem Wirtschaftsministerium: Förderung energetischer Projekte

Die Informationen zum Konjunkturprogramm II sind nebenstehend zum Download verfügbar.

Das Finanzministerium Rheinland-Pfalz hat in seinem Internetauftritt eine eigene Seite mit Informationen zur Umsetzung des Konjunkturprogramms II in Rheinland-Pfalz eingerichtet.

Das Zinszuschussprogramm unterstützt Investitionen in Rheinland-Pfalz, die den Zweck verfolgen, die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit der Energieversorgung zu verbessern, wie der Bau und Ausbau von Wärmenetzen, Biomassefeuerungsanlagen, Solarthermie- und Wärmepumpenanlagen, die Errichtung von Anlagen zur Verbesserung der Energieeffizienz und der Stromeffizienz.

Das Förderangebot steht grundsätzlich für jedermann offen: Kommunen, Zweckverbände, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Eigengesellschaften kommunaler Gebietskörperschaften, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und sonstige natürliche und juristische Personen des privaten Rechts.

Die Zuwendung wird auf die Dauer von sieben Jahren in Form von Zinszuschüssen gewährt, unabhängig von der im Einzelfall gewählten Form der Finanzierung. Der jährliche Zinszuschuss beginnt mit 2,5 %, gerechnet auf die als förderfähig anerkannten Aufwendungen,  und vermindert sich jährlich um eine fiktive Tilgung von 10 %. Neben Zuwendungen nach dieser Förderrichtlinie können im beihilferechtlich zulässigen Umfang auch andere öffentliche Fördermittel in Anspruch genommen werden. Insgesamt können auf diese Weise pro Jahr Investitionen in Höhe von mindestens  50 Mio. Euro unterstützt werden.

Die Förderrichtlinien sind nebenstehend zum Download verfügbar.

Mit dem Förderprogramm für hochenergieeffiziente Gebäude werden in Rheinland-Pfalz Gebäude unterstützt, die ab 2020 zum Standard werden. Damit fördert Rheinland-Pfalz bereits die Integration von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen bei Neubau und Sanierung.

Weitere Informationen zum Förderprogramm für hochenergieeffiziente Gebäude sowie Antragsformulare erhalten Sie bei der rheinland-pfälzischen Energieagentur EOR.

Das rheinland-pfälzische Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung fördert im Rahmen des “Europäischen Fonds für regionale Entwicklung” (EFRE) sowie des Operationellen Programms “Wachstum durch Innovation” auch Demonstrationsvorhaben (Anlagen und Verfahren) zur umweltverträglichen und nachhaltigen energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe.

Die Förderrichtlinien können Sie nebenstehend herunterladen.

Unter www.energiefoerderung.info finden Sie eine Übersicht über die Fördermöglichkeiten zur Gebäudesanierung, zur Steigerung der Energieffizienz und für die Nutzung Erneuerbarer Energien.

(Quelle: http://www.mwkel.rlp.de/Klimaschutz,-Energie/Foerderung-energetischer-Projekte/)

Dort finden sich auch die oben erwähnten Downloads ud weitere interessante Links.

Aug 24 2011

Carbon Footprint oder CO2 Fußabdruck

Der Carbon Footprint richtet den Fokus auf die Auswirkung von Unternehmen oder Produkten auf das Klima. Bei der Berechnung des Carbon Footprint wird mittels einer CO2-Bilanz verdeutlicht, welche Menge an klimawirksamen Gasen, ausgedrückt in CO2-Äquivalenten, entlang des Lebenszyklus freigesetzt werden. Gleich dem Prinzip der Ökobilanz werden Emissionsquellen und –senken entlang der gesamten Wertschöpfungskette identifiziert und die Emissionsmengen ermittelt. Am Ende steht für ein Produkt, einen Gegenstand, ein Gebäude oder ein ganzes Unternehmen ein Carbon Footprint, der zeigt wie hoch die Klimawirkung durch die Nutzung des Objektes ist.

Der Carbon Footprint weist die größten Emissionsquellen auf und bietet somit die Möglichkeit zur Senkung von CO2-Emissionen. Zusätzlich wird das Bewusstsein für klimawirksame Vorgänge in einem Unternehmen gestärkt.


Der Carbon Footprint wird derzeit auf EU- und Bundesebene noch in Pilotprojekten für große Industrieunternehmen untersucht. Da die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen in kleineren Unternehmen sich von Industrieunternehmen maßgeblich unterscheiden, arbeitet die TSB speziell an den Umsetzungsmöglichkeiten der geplanten ISO-Norm 14067 in KMU (kleine und mittelständische Unternehmen). Hierzu ist ein größeres Forschungsprojekt geplant, welches untersucht, wie die neue ISO-Norm für KMU anwendbar ist. Bereits 2008 wurde für eine Weinkellerei ein Product Carbon Footprint erarbeitet, der die Auswirkungen von Vertrieb und Kellerwirtschaft auf das Klima verdeutlichte.

(Quelle: TSB Energie Bingen)

Link: http://www.tsb-energie.de/carbon-footprint.html

Hier finden sich viele interessante Infos zum Thema Energieeffizienz

Jun 15 2011

Seifen ist Bundesliga … Solarbundesliga

Wir konnten soeben folgende Werte für den Ortskern Seifen (ohne Niederähren und Flachswieschen) vermelden:

Solarthermie 34qm

Solarthermie für Schwimmbad  9,7qm

Photovoltaik 138kw

Und wir hoffen, dass es bald mehr werden !!

Jun 15 2011

Stand im Juni 2011

Das Projekt startete 2008 in einer Weinrunde als Öl+Benzin zu teuer wurden.

Die Idee: Seifen soll sich selber mit Energie, Strom + Wärme, versorgen.
Das Projekt wurde in den OG Rat eingebracht und für gut befunden.

In der Folge gab es viele Gespräche und Besuche in der Transferstelle Bingen. Es gab eine Energieverbrauchserhebung.

Aufgrund der Ressourcensituation (kein eigener Wald etc.) ist eine Machbarkeitsstudie nicht finanzierbar bzw. zum jetzigen Zeitpunkt scheint kein ökologisch und ökonomisch sinnvolles Projekt zur Vollversorgung Wärme + Strom machbar zu sein.

Zur Zeit prüfen wir ob wir ein Pumpspeicherwerk zur Speicherung von Strom aus EE realisieren können, d.h. Zunächst mal ob es sinnvoll ist ob wir alte Ressourcen, wie z.B. eine alte Leitung aus dem Tal auf den Berg nutzen können. Als nächstes stellt sich die Frage welchen Strom wollen wir dort speichern, vielleicht WE mit einem günstigen kleinen Windrad aus Repowering.

Zweites Standbein soll ein Konzept zur energetischenGebäudesanierung sein, also erst mal schauen wieviel thermische Energie wir nicht mehr erzeugen müssen.

Auf jeden wollen wir, dass unser Dorf zunächst Strommäßig unabhängig wird.
Wir werden weiter am Konzept arbeiten und hoffen auf eine Wende in der Energiepolitik des Bundes -Fördeung dezentraler Versorgung- und verstärkten Unterstützung durch das Land.

Dez 05 2008

Bericht von der Infoveranstaltung

Am 26.11.2008 fand die Infoverstaltung zum Projekt statt. Ca.
20 Seifener Bürger interessierten sich für die Thematik
Bioenergiedorf. Das waren immerhin 2/3 der Hausbesitzer.

Frau Dipl.-Ing.(FH) Schmidt-Sercander von der TSB - Energie in
Bingen präsentierte Möglichkeiten ein Dorf auf regenerative
Energien umzustellen.

Es gibt also viele Möglichkeiten unser Dorf energetisch zu
100% unabhängig zu machen. Sinnvollerweise würde die Energieversorgung
-wie in Jühnde auch- über eine Genossenschaft betrieben werden,
denn für eine Förderung sind u.a. zwei Dinge wichtig, eine 100%ige
Umstellung sowie Betrieb über eine Genossenschaft und für eine
Genossenschaft ist es auch wesentlicher einfacher dir notwendigen
Kredite zu sehr günstigen Konditionen zu besorgen als für eine
Gruppe von Bürgern als Firma.

Es wurde auch viel nach Kosten gefragt:
beim Anschluss an das eigene Wärmenetz muss ein Übergabepunkt
(Anschlusskasten) eingerichtet werden und der Hausanschluss
hergestellt werden. Dazu muss ein Rohr von der Hauptleitung ins Haus
gelegt werden , diese Kosten wurden mit 1200-2500€ beziffert. Was
ein Anschlusskasten kostet kann ich nicht sagen, aber das wir einige
Menschen im Dorf haben, die bereit sind zu günstigeren Konditionen
als üblich die Baggerarbeiten zu leisten , das weiß ich!

Außerdem wird noch geklärt, wie wir die Kosten für die
Hausanschlüsse möglichst gegen Null bringen können, sei es über
Förderung oder über Einschluss in die Gesamtinvestition. Alle diese
Möglichkeiten gibt es.

Was spart Ihr? Auf jeden Fall die Wartungskosten der Heizung, Kaminfegerkosten, Investitionsrücklagen für eine neue Heizung (irgendwann geht auch die kaputt) und wer eine Ölheizung hat gewinnt zusätzlichen Raum im ehemaligen Tankbereich. Und die Energiekosten? Nun , Seifenergie muss keine Rendite an Aktionäre oder Managergehälter für den Betrieb zahlen, das Ziel ist den Seifenern umweltfreundlich Energie zu liefern, die auch noch möglichst GÜNSTIG sein soll, also im Endeffekt günstiger als Energie aus Öl und Gas.

Das Nahwärmenetz wird zur Zeit praktisch zu 100% gefördert,
die Investitionen werden je nach Energieform und Abdeckungsgrad
unterschiedlich gefördert.

Es gibt auch noch vielfältige Möglichkeiten in Pilotprojekten
mit zu machen, die dann in der Regel wieder wesentlich höher
gefördert werden.

Bei allem gilt der alte Satz:

Wer zu spät kommt, den bestraft der Finanzminister !!

(durch Einstellen oder Senken der Förderung)

Um weitere Schritte machen zu können, müssen wir eine
Interessengemeinschaft gründen , da wir sonst keine Fördermittel
für eine Machbarkeitsstudie bekommen. Diese IG sollte ca. 70% der
Seifener Hausbesitzer umfassen. Diese Mitgliedschaft ist eine
Bekundung des Interesses und hat weiter keine finanziellen Folgen,
außer vielleicht einem geringen Obulus für Büro- und Reisekosten
(z.B. 50€) , falls wir die nicht gefördert bekommen.

In den nächsten Tagen werden Euch Mitglieder der Projektgruppe
besuchen, um Eure offenen Fragen zu beantworten, den Erhebungsbogen
mitzunehmen und Euch zu fragen, ob Ihr Mitglied in der IG werden
wollt.

Außerdem planen wir eine Fahrt zum Energiedorf Jühnde (Nähe
Göttingen). Bitte anmelden!!

Wir haben die Energie !!

Eure Projektgruppe Seifenergie

Präsentation zum Runterladen (3.2MB)

Nov 27 2008

Infoveranstaltung gut besucht

Gestern am 26.11.2008 fand die Infoverstaltung zum Projekt statt. Ca. 20 Seifener Bürger interessierten sich für die Thematik Bioenergiedorf. Das waren bis auf wenige Ausnahmen alle Hausbesitzer.

Frau Dipl.-Ing.(FH) Schmidt-Sercander von der TSB - Energie in Bingen präsentierte Möglichkeiten ein Dorf auf regenerative Energien umzustellen.

Ausführlicher Bericht folgt.

Einladung zur Infoveranstaltung am 26.11.2008

Erhebungsbogen Energieverbrauch

Nov 25 2008

26.11.2008 20:00 Infoveranstaltung in “Os Hütt”

Frau Dipl.Ing. (FH) Schmidt-Sercander stellt uns mögliche Formen der Energieerzeugung auf Basis erneuerbarrer Energien vor. Die Besucher können Fragen stellen und erhalten fachkundige Antworten.

Ausserdem stellt das Projektteam den Erhebungsbogen zur Erfassug der Energieverbräuche vor.

Nov 15 2008

Hallo Besucher!

Willkommen zum Blog von SEIFENERGIE , dem Bioenergiedorfprojekt des kleinen Dorfes Seifen im Westerwald. In diesem Blog soll der Werdegang des Projektes dokumentiert werden.

Das momentane Design beruht einfach auf der Erstinstallation. Änderungen am Design und Einrichtung einer Struktur sind in Arbeit.

Grüsse aus unserem Dorf im Tal

Wolfgang